Bimmel Bammel - Die Gewinnerinnen und Gewinner des Ideenwettbewerbs „Kinder, Kinder“

Bimmel Bammel!

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Die Gewinnerinnen und Gewinner des Ideenwettbewerbs „Kinder, Kinder“ stehen fest.

Wien - Die Wohnstraße mit Design zurückerobern, ein Wien-spezifischer Radspielplatz und eine App, die Kinder dazu anregt, die Stadt mitzugestalten – das sind die Gewinnerprojekte des Ideenwettbewerbs „Kinder, Kinder!“ 92 Design-Ideen wurden beim Ideenwettbewerb der Wirtschaftsagentur Wien eingereicht, zu gewinnen gab es insgesamt 16.000 Euro.

Kopfsteinsimulator trifft Kind

Der 1. Platz mit einem Preisgeld von 7.000 Euro geht an Sylvia Kostenzer mit ihrem Projekt „REMAKE Wohnstraße“: Stadtkinder haben oft das Problem, ihren Platz zum Spielen zu finden. So dienen sogar Wohnstraßen eher dem Individualverkehr, als dass sie zum Wohnen oder Spielen einladen. Die Lösung der Grafikdesignerin: Mittels ungewöhnlicher, irritierender Bodenmarkierungen soll die Wohnstraße als das verwendet werden, wofür sie eigentlich gedacht ist: Zum Spielen.

Der 2. Platz (5.000 Euro) sowie der Publikumspreis (1.500 Euro) geht an Alec Hager, der den „Radspielplatz Wien“ erdacht hat, der Kinder und Jugendliche auf charakteristische Wiener Straßenbesonderheiten vorbereitet: Den Simulator für Katzenkopfpflaster am Michaelerplatz und auch den Straßenbahnschienentrainer – nomen est omen – „Bimmel Bammel“.

Den 3. Platz (2.500 Euro) belegt „#stadtsache“ von Journalistin Anke M. Leitzgen, eine App, die Kinder zum Mitmachen und Mitgestalten der Stadt aufruft. Dabei werden Ideen und Freizeitangebote gesammelt und Anregungen geboten, die Stadt für junge Menschen neu zu erleben. Zielgruppe sind nicht nur die Kleinen, sondern auch Erwachsene, Behörden und Schulen.

Die Jury, unter dem Vorsitz der Architektin Marie-Therese Harnoncourt, vergab auch zwei Anerkennungspreise: „Papperlapapp“ von Karin Hirschberger ist eine zweisprachige Bilderbuchzeitschrift, die das Vorlesen für Kinder mit Migrationshintergrund unterstützt. Der zweite Anerkennungspreis geht an „Spaß per Dekret“ von Stanislaus Medan: Er schlägt vor, öffentlichen Grund wie Schanigärten auch für Privatpersonen beantragen zu können und so Freiräume für Kinder zu schaffen.

Der Ideenwettbewerb der Wirtschaftsagentur Wien „Kinder, Kinder!“ lud Kreative, Produzierende, Herstellende zu einem Perspektivenwechsel ein: Gesucht wurden neue Ideen, Konzepte, Strategien, Produkte und Services, die an den Erfahrungswelten von Kindern ansetzen. Besonders überzeugende Lösungsansätze und Konzepte werden von der Wirtschaftsagentur bei der Verwirklichung unterstützt.

 

Erblich T. 19.03.2018

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