BerufsschŸler bauten neues Spielhaus fŸr Integrationskindergarten in Innsbruck

Berufsschüler bauten neues Spielhaus

Tiroler Berufsschüler bauten neues Spielhaus für Österreichs ältesten Integrationskindergarten

Das innovative Bauprojekt konzipierten die drei Tiroler Fachberufsschulen, Holztechnik, Blechtechnik und Metalltechnik. Zahlreiche Baufirmen sponserten das Material.

Innsbruck - Seit 1978 werden im Innsbrucker „Kindergarten für Alle“ Kinder mit und ohne Behinderungen nach ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen gefördert. Das bestehende Gartenhaus des Integrationskindergartens war bereits über 30 Jahre alt, und eine Renovierung lohnte sich nicht mehr. Die Fachberufsschule für Holztechnik in Absam erklärte sich bereit, ein berufsschulübergreifendes Projekt zu gestalten und ein neues Gartenhaus kostengünstig zu errichten. Die Projektleitung übernahm Berufsschullehrer Ing. Klemens Cervenka. Vor kurzem konnten am Haus die letzten Arbeiten abgeschlossen werden.

Die Herausforderung beim Projekt bestand darin, die insgesamt 10 Schüler der beteiligten Berufsschulen, TFBS Holztechnik (Zimmerer), TFBS Metalltechnik (Schlosser) und TFBS Blechtechnik (Spengler) sowie die leitenden 4 Fachlehrern im Rahmen des Lehrgangsunterrichtes entsprechend zu koordinieren. Das anspruchsvolle Holzbauprojekt erstreckte sich über mehrere Lehrgänge und wurde vom Fachlehrer Johann Pfister geleitet.

Die Abbundarbeiten wurden mit der neuen vollautomatischen Abbundanlage, Hundegger Robot Drive, im neuen Holzkompetenzzentrum „Tyrolignum“ ausgeführt. Die erforderlichen Stahlteile für die Säulenbefestigungen wurden an der TFBS für Metalltechnik gefertigt. Die Schüler der TFBS für Blechtechnik, Spengler, erstellten anhand der Abbundpläne gleichzeitig die benötigten Blechbahnen für die Witterungsbeständigkeit der Konstruktion unter der Leitung von Fachlehrer Thomas Naschberger.

"Wir haben eine große Freude mit dem neuen Spielhaus und die Kinder haben wieder einen Platz zum Spielen, Jausnen und Malen", zeigt sich Kindergartenleiterin  Sindy Rammler erfreut. "Unser Dank gilt den beteiligten Berufsschulen und den ausführenden Baufirmen, die Materialien zu Sonderkonditionen und zum Teil kostenlos zur Verfügung stellten". 

Folgende Unternehmen unterstützten das Bauprojekt:

- Huter und Söhne: Leimbinder; Holz Marberger: 3S-Platten; Stahl Köllensberger: Stahlteile; Prefa Dach: Trapezblech für die Wandverkleidung; Befestigungsmaterialien und Blech für Blechbahnen; Fischer Dübel und Befestigungstechnik: Gewindestangen, Muttern und Beilagscheiben samt Montagewerkzeug und Injektionsmörtel; Rothoblaas: Stabdübel und Schrauben; Bitbau Dörr: Bitumenbahnen/Flämmpappe

Abbrucharbeiten, der Aushub und die Herstellung der Bodenplatte wurde von der Firma Bodner unter Mithilfe zweier Teilnehmer der integrativen Berufsqualifizierung IQ, ein Projekt zur Eingliederung von Jugendliche in das Berufsleben, übernommen.

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Quelle: (OTS)

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